Mittwoch, 22. April 2015
Samstag, 18. April 2015
Donnerstag, 16. April 2015
Was die Seele sagt...
Ich schlage das Buch von E. Fromm auf. "Die Seele des Menschen. Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen'. Und meine Augen finden diesen Abschnitt (S. 43 f.):
"Die produktive Orientierung ist die volle Entfaltung der Biophilie. Wer das Leben liebt, fühlt sich vom Lebens- und Wachstumsprozess in allen Bereichen angezogen. Er will lieber neu schaffen als bewahren. Er vermag zu staunen und erlebt lieber etwas Neues, als dass er in der Bestätigung des Altgewohnten Sicherheit sucht. Das Abenteuer zu leben ist ihm mehr wert als Sicherheit.
(...)
Die biophile Ethik hat ihr eigenes Prinzip des Guten und Bösen. Gut ist was dem Leben dient; böse ist alles, was dem Tod dient. Gut ist 'die Ehrfurcht vor dem Leben', alles was dem Leben, dem Wachstum, der Entfaltung dient. Böse ist alles, was das Leben erstickt, es einengt und in Stücke zerlegt. Freude ist Tugend, und Traurigkeit ist Sünde. Und es entspricht dem Standpunkt der biophilen Ethik, wenn die Bibel als Hauptsünde der Hebräer erwähnt: "Weil Du dem Herrn, deinem Gott, nicht gedient hast aus Freude und Dankbarkeit dafür, dass alles in Fülle da war."(Dtv 28,47).
(...)
Das biophile Gewissen wird vom Leben und von der Freude motiviert: Ziel seiner moralischen Bemühungen ist es, die lebensbejahende Seite im Menschen zu stärken. Aus diesem Grund verweilt der biophile Mensch nicht bei seinen Gewissensbissen und Schuldgefühlen, die letzten Endes nur Aspekte des Selbsthasses und der Traurigkeit sind. Er wendet sich schnell dem Leben zu und versucht, Gutes zu tun."
"Die produktive Orientierung ist die volle Entfaltung der Biophilie. Wer das Leben liebt, fühlt sich vom Lebens- und Wachstumsprozess in allen Bereichen angezogen. Er will lieber neu schaffen als bewahren. Er vermag zu staunen und erlebt lieber etwas Neues, als dass er in der Bestätigung des Altgewohnten Sicherheit sucht. Das Abenteuer zu leben ist ihm mehr wert als Sicherheit.
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Die biophile Ethik hat ihr eigenes Prinzip des Guten und Bösen. Gut ist was dem Leben dient; böse ist alles, was dem Tod dient. Gut ist 'die Ehrfurcht vor dem Leben', alles was dem Leben, dem Wachstum, der Entfaltung dient. Böse ist alles, was das Leben erstickt, es einengt und in Stücke zerlegt. Freude ist Tugend, und Traurigkeit ist Sünde. Und es entspricht dem Standpunkt der biophilen Ethik, wenn die Bibel als Hauptsünde der Hebräer erwähnt: "Weil Du dem Herrn, deinem Gott, nicht gedient hast aus Freude und Dankbarkeit dafür, dass alles in Fülle da war."(Dtv 28,47).
(...)
Das biophile Gewissen wird vom Leben und von der Freude motiviert: Ziel seiner moralischen Bemühungen ist es, die lebensbejahende Seite im Menschen zu stärken. Aus diesem Grund verweilt der biophile Mensch nicht bei seinen Gewissensbissen und Schuldgefühlen, die letzten Endes nur Aspekte des Selbsthasses und der Traurigkeit sind. Er wendet sich schnell dem Leben zu und versucht, Gutes zu tun."
Mittwoch, 15. April 2015
Donnerstag, 2. April 2015
Ins Wetter geworfen
Ich wache auf und schaue nach draussen. Schnee! Die Wiese und die Beete im Garten sind schon bedeckt, die Dächer auch. Und es schneit kräftig weiter! Wie gut, dass Ferien sind und ich eingekuschelt zu Hause bleiben kann.
Das Wetter spielt verrückt dieser Tage. Wilder Wechsel von Sonne und Wolken, Sturm und Stille. Mildem Föhn und Hagelschauern. April, April, der macht, was er will. Wenigstens er darf das...
Ein Auf und Ab auch meiner Gefühle. Großer Tatendrang voll Zuversicht und Energie und Lust auf Menschen wechseln sich ab mit Phasen des Zweifels, der Unsicherheit und dem Wunsch, mich allein in mein Schneckenhaus zu verkriechen und hoffentlich niemanden zu sehen.
Wann werde ich es schaffen, dieses Wechselbad der Gefühle anzunehmen? So wie das Wetter? Als etwas, das ich nicht wirklich ändern kann. Das mich überkommt wie ein Frühlingssturm.
So wie der Wechsel der Jahreszeiten mit starken Schwankungen der Temperaturen einhergeht und Stürme bringt, ist vielleicht auch der schnelle Wechsel an Gefühlen nur ein Ausdruck, dass etwas Neues in uns heranreift. Das eine neue Zeit anbricht!?
Oder gibt es vielleicht bald Wetterstationen, die sich auf die künstliche Steuerung der Wetterbedingungen spezialisieren? Um auch diesen Aspekt der Natur unserer Kontrolle zu unterwerfen?
Oder wir akzeptieren endlich, dass es so viele Dinge gibt, die nicht unserer Kontrolle unterliegen! Die wir annehmen müssen - wie das Wetter!
Das Wetter spielt verrückt dieser Tage. Wilder Wechsel von Sonne und Wolken, Sturm und Stille. Mildem Föhn und Hagelschauern. April, April, der macht, was er will. Wenigstens er darf das...
Ein Auf und Ab auch meiner Gefühle. Großer Tatendrang voll Zuversicht und Energie und Lust auf Menschen wechseln sich ab mit Phasen des Zweifels, der Unsicherheit und dem Wunsch, mich allein in mein Schneckenhaus zu verkriechen und hoffentlich niemanden zu sehen.
Wann werde ich es schaffen, dieses Wechselbad der Gefühle anzunehmen? So wie das Wetter? Als etwas, das ich nicht wirklich ändern kann. Das mich überkommt wie ein Frühlingssturm.
So wie der Wechsel der Jahreszeiten mit starken Schwankungen der Temperaturen einhergeht und Stürme bringt, ist vielleicht auch der schnelle Wechsel an Gefühlen nur ein Ausdruck, dass etwas Neues in uns heranreift. Das eine neue Zeit anbricht!?
Oder gibt es vielleicht bald Wetterstationen, die sich auf die künstliche Steuerung der Wetterbedingungen spezialisieren? Um auch diesen Aspekt der Natur unserer Kontrolle zu unterwerfen?
Oder wir akzeptieren endlich, dass es so viele Dinge gibt, die nicht unserer Kontrolle unterliegen! Die wir annehmen müssen - wie das Wetter!
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