Dienstag, 15. März 2011

Anzeige: Wer will unsere geliebte Küche haben?


Unsere schöne Küche ist günstig abzugeben, für 100 verhandelbare Euro.

Mit allem drum und dran: Spüle mit Anrichte aus schön geöltem Holz, etwa 2 Meter lang und liebevoll selber zusammengebaut,


Elektro-Herd,


Spülmaschine,


großer Kühlschrank von Liebherr mit Tiefkühlfach


und dazu noch ein Hängeregal aus hellem Holz.

Wenn Ihr euch heute (15.3.) noch entscheidet, bekommt ihr die Küche morgen frei Haus angeliefert, sonst müsst ihr sie euch selber holen. Innerhalb von Leipzig, versteht sich.

Ruft an: 0173-9041094.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Verstecken spielen

Eines von Lolas Lieblingsspielen zur Zeit ist Verstecken. Wohlgemerkt: ich muss mich verstecken und Lola sucht, und sie sucht sehr gründlich: hinter den Türen, im Schrank, unter dem Sofa und vorhin hat sie sogar zur Sicherheit einmal im Klo nachgeschaut!

Auch sie hat schon erste Vorstellungen vom Verstecken: sich in die Ecke im Flur quetschen, da wo sonst die Türen zusammentreffen, und einen niemand sieht. Aber diesmal stehen die Türen natürlich weit offen und Lola steht eingeduckt dazwischen.

Gerne versteckt sie sich natürlich immer genau da, wo ich mich vorher versteckt habe. Und da versteckt sie sich tatsächlich, aber beim ersten suchenden Rufen nach ihr springt sie sogleich mit großer Begeisterung heraus und fällt mir strahlend in die Arme. Allein das 5 Sekunden still hocken ist wahrscheinlich schon der größte Nervenkitzel.

Montag, 7. Februar 2011

Noch schöner ist es auf dem Lande

Vor ca. 2 Wochen klingelte spät abends das Telefon, am Apparat war Uta, eine meiner besten Freundinnen, die aber nur selten anruft. Umso größer war mein Freude. Nachdem ich ihr mein Herz ausgeschüttet hatte und noch endlos weiter hätte erzählen können, fragte ich höflicherweise einmal nach, wie es ihr so ginge. Sie erzählte dies und das und dann schilderte sie ziemlich ausgiebig ihre Problematik, dass sie in zwei Wochen mit ihrem Mann zu einem Tangoworkshop fahren wolle, aber die Verwandten und Freunde, die eigentlich auf die Kinder aufpassen sollten, doch nicht könnten, weil sie nun doch schon im Urlaub waren und... Sie erzählte und erzählte. Bis endlich der Groschen fiel.

"Uta, ich hab noch nie auf die Kinder andere Leute aufgepasst. Wirklich, also ich würde ja gerne, aber ich trau mir das nicht zu. Wirklich nicht." Und es war wirklich für mich unmöglich diese Vorstellung, ihre beiden wilden Rabauken zusätzlich zu meinen Mädels abends ins Bett zu bringen, ganz zu schweigen die Mahlzeiten, wenn alle gleichzeitig in alle Richtungen rennen, was anderes essen wollen, schon gar nicht mein Essen....

Wie sie es geschafft habt, begreife ich heute noch nicht, aber im Laufe des Telefonates entwickelte ich die Idee, an dem Wochenende zu ihnen zu fahren, in ihr neues Haus auf dem Lande, und dort auf alle Kinder aufzupassen.

Und am letzten Wochenende bin ich dann gefahren, weit in den Norden, an die schöne Müritz, ins Bullerbü meiner Freunde, und habe dort mit ihren Kinder und meinen ein ganz und gar wunderschönes Wochenende verbracht. So schön wie lange keines.... Selten hab ich so viel gelacht....


Am Sonntag waren wir den ganzen Tag in Schlafanzügen, noch nichtmal zum Anziehen haben wir Zeit gehabt und zum raus gehen ohnehin keine Lust. Die Kinder durften bestimnmen, warum auch nicht? Und ich? Hatte endlich wieder Zeit, in aller Ruhe die Süddeutsche zu lesen.... Und die Kinder hatten ihren Spaß. Ganz ohne mich...


Warum aufwendig kochen, wenn der Tiefkühl-Flammekuchen, aller Lieblingsessen, sofort in den Mäulern verschwindet?

Naja, das geht natürlich nicht immer, aber den Kindern hat's geschmeckt!


Und wir haben auch Musik gemacht bzw. die Kinder, voller Inbrunst. At the drums, ....


Wobei nicht alle die Begeisterung der Musiker von ihrem Spiel teilten...


Am Samstag kamen auch noch meine Eltern, Oma und Opa, zur Unterstützung, und haben für echten Wirbel gesorgt. Wohl auch durch die neuen Spielideen, die sie den Kindern lieferten...


Der Einfachheit halber haben alle Kinder sie Oma und Opa genannt.




Und nachmittags gabs sogar Theater eine Etage höher, wo noch andere Freunde mit ihren Kindern wohnen. Zur allergrößten Begeisterung aller Kinder. Die Spannung steigt,



Lola wechselt die Fronten und will lieber mitspielen...


Schaut euch diese Gesichter an. Ich könnte da ewig drauf starren....




und natürlich, nicht zu vergessen. der überaus leckere Rote-Beete-Saft, so gesund. Das kann sich sehen lassen....



Wie gesagt, ich habe lange kein so lustiges und beglückendes Wochenende verlebt. Dank der Kinder, die in der Überzahl, mich mit ihrer Lebensenergie angesteckt haben.

Und das mit dem Zubett-gehen? Wir haben alle zusammen in einem riesigen Elternbett geschlafen, jedes Kind eine Hand, so gut es eben ging.... Tief und fest, fast ohne aufzuwachen, wenn das nix ist.

Sonntag, 30. Januar 2011

Vereister Auwald


Das Wasser hat den Wald schon seit Wochen fest im Griff. Nun ist aus dem Wasser Eis geworden. Nur leider ist die Fläche nicht tragend. So daß alle Versuche, mit dem Fahrrad durch den überschwemmten Auwald in den anderen Teil der Stadt zu gelangen, sich äußerst schwierig gestalten.


Kein Problem, das trägt, denke ich mir und trete mutig in die Pedale. Eine alte Dame mit Dutt steht Kopf schüttelnd vor mir, am Rande des Wassers, das sich plötzlich über 20 Meter auf dem Weg ausbreitet.Das Eis unter mir bricht sofort, das Rad versinkt halb im Eiswasser, ich trete zu, denn wenn ich jetzt halte steh ich im Wasser. Es reisst den reifen weg, aber ich denke nur an die andere Seite, es knirscht, das Wasser spritzt mir bis an die Jacke. Fast stehe ich, gleich kippe ich... wieder festen Boden, geschafft! Ich drehe mich nicht um, wahrscheinlich schüttelt die Dame immer noch den Kopf.

Little Lady ganz schick

Greta ist zum Kindergeburtstag eingeladen und hat sich erstmal schick gemacht. Alle Ketten, Armbänder und Spangen, die sie finden konnte, hat sie sich angezogen.


Sie ist von Geburt an eine Dame gewesen. Eine Freundin hatte das vor mir und ihr selbst erkannt. Schon in der Glückwunschkarte zu ihrer Geburt sprach sie sie mit "Greta, kleine Diva" an.


Schon mit 1.5 Jahren hat Greta darauf bestanden, nur Rosa zu tragen, Röcke und Blusen, mädchenhafter ging es nicht. Alles andere führte zu endlosem Geschrei. Wenn ich nicht aufpasste, schminkte sie sich sogar mit Omas altem Lippenstift ....

Dabei hatte ich mir die Farbe Rosa bei den Geschenken zu ihrer Geburt verboten. Was etwa die Hälfte aller Gratulanten zu meiner Entrüstung und Gretas großem Glück jedoch ignorierte. Rosa Bodies, Kleidchen mit Rüschen, Spitzen ohne Ende - alles flatterte in unser Haus und gleich weiter in eine große Kiste auf dem Schrank. Doch Greta hat die Kiste entdeckt....


Mittlerweile freu ich mich über ihren Kleidergeschmack und kann über ihre angeborene Eleganz immer wieder nur staunen. Die Nur-Rosa-Phase ist zum Glück überwunden.

Freitag, 28. Januar 2011

One of my favourites

Viel zu selten tauche ich auf und ein in diesen Ort, der mir einst so wichtig war. Diesen virtuellen Ort. Warum nicht mal wieder öfter, frage ich mich in dieser Nacht, da ich nicht schlafen will oder kann. Nur begleitet von der fantastischen Randi Tytingvaag, derer ich nicht müde werde.

Hört selber:


Finde weitere Künstler wie Randi Tytingvaag bei Myspace Musik

Samstag, 15. Januar 2011

Chilly Saturday



Ein fauler Samstag zu Hause, lang lang liegt der letzte zurück. So voll war die Weihnachtszeit und das junge Jahr mit Fahrten quer durch die Republik, dass es gut tut, mal einen langen Tag lang einfach gar nix zu tun.

Allerdings hat Lola doch den entscheidenden Anstoß zu dieser unverhofften Erholung gegeben, bzw. ihr heißer heißer Kopf. Und so frühlingshaft die Sonne lockte, wir haben den geplanten Ausflug in den überschwemmten Auwald dann doch lieber unterlassen.


Und Greta hat mal wieder zur Kamera gegriffen.


Und uns und das gesamte Haus abgelichtet. Insgesamt 200 MB Bilder hat sie geschossen, vor allem die innen-architektonischen Details haben es ihr angetan.


Sogar bei (Selbst-) Porträts hat sie das mit dem Scharfstellen mittlerweile raus...